gibt es heut keine zu erzählen, denn bei jedem der vielen Schauer waren wir zufällig im Trockenen, erst im Café in Kuldiga, dann im Aussichtspavillon oberhalb des berühmten Wasserfalls, dann im Picknickunterstand und schließlich im Auto auf dem Weg nach Riga.
Zwischenzeitlich schien aber auch die Sonne und ermöglichte uns, Kuldiga zu erkunden. Diese Kleinstadt zeichnet sich aus durch eine durchweg alte, unter Denkmalschutz gestellte Bebauung mit kleinen, oft nur einstöckigen Häusern. Die meisten Straßen der inneren Stadt sind mit groben Natursteinen gepflastert, nur die Fußgängerzone und manchmal die Gehsteige sind mit ‘modernen’ Pflastersteinen belegt.
In einer Bäckerei kehren wir zum Frühstück ein, es gibt sagenhaft leckeres, frisch gebackenes Sauerteigbrot mit einer schaumig lockeren Butter, den traditionellen eingelegten Gurken und einem perfekten Cappuccino.
Die bemerkenswerte Skulptur ‘Teleport’ am Beginn der Fußgängerzone zeigt den lettischen Grafen Jekabi, der Lettland im 17 Jhd. durch Förderung von Handel, Schiffbau und Handwerk zu wirtschaftlicher Blüte geführt hat, wie er durch Teleportation in das 21. Jahrhundert tritt.









Auf dem Weg nach Riga machen wir an einem Moorgebiet Halt und laufen über die angelegten Holzbalkenwege einen schönen Rundweg.



Auf der weiteren Fahrt nach Riga geraten wir in ordentlichen Starkregen und später treibt der starke Wind eine Regenfront vor uns her, so dass wir längere Zeit immer wieder ‘in den Regenbogen fahren’.


Der Campingplatz in Riga ist schon ziemlich voll als wir ankommen und viel später wäre kein Platz mehr frei gewesen. Er liegt zwar an einem Fluss, die erste Reihe am Ufer ist aber schon ausgebucht, so stehen wir wie auf einem Parkplatz dicht an dicht geparkt, so ist das halt in einer Großstadt.
