Litauen

Was fällt uns auf, was ist anders? Dann schreiben wir es hier ungeordnet hinein:

Die Litauer sind nicht sehr gesprächig, auch im Restaurant sind die Bedienungen oft sehr einsilbig. Auch sonst ist alles sehr ruhig, auf den Campingplätzen keine Musik oder laute Gespräche in der Nacht.

Die Sprache ist uns so fremd, kaum ein Wort, dessen Bedeutung man irgendwoher ableiten könnte. Natürlich hören wir auch keine Unterschiede zwischen Litauisch, Polnisch, Lettisch. Ab und zu hört man etwas Russisch, das immerhin kann ich erkennen.

Das Land ist sehr sauber, auch am Strand liegt nichts herum, weder liegengelassen noch angeschwemmt.

An Bahnübergängen, verrostete Gleise, kein Zug mehr seit Jahren, aber ein Stopp Schild, was ausnahmslos streng befolgt wird, zum Glück noch niemandem hinten drauf gefahren!

Radfahrer schieben in den Fußgängerzonen. Auf den Radwegen sind uns unbekannte Arten elektrisch angetriebener Kleinstfahrzeuge unterwegs. Google bietet in ganz Litauen kein Fahrrad-Routing an, zum Glück haben wir Komoot Karten auf dem Handy.

Nötigungen im Verkehr erlebt man gar nicht. Fast alle Zebrastreifen und derer gibt es viele sind mit Schwellen versehen, die man tunlichst mit nicht mehr als 20 Km/h überfährt. Vor lauter Angst um das Auto übersieht man fast, wenn mal ein Fußgänger quer kommt.

Mehrspurige Kreisverkehren sind so abmarkiert oder mit Fahrbahntrennern versehen, dass man schon vorher wissen sollte, welche Ausfahrt man nehmen möchte, sonst wird es kritisch.

Überall (!) 5G Empfang.

An allen öffentlichen Gebäuden hängen zwei Fahnen, die litauische und die ukrainische.

Wie kann man allen Brotsorten Zucker beimischen?