Der Tag beginnt mit einem sehr spartanischen Geburtstagstablett mit Kaffee (wie allerdings jeden Tag) im Bett anlässlich Susi’s 40. (Insider für Nerds). Am Vormittag gab es einen Ortstermin mit dem Oberbürgermeister, der sich gerade noch so in den komplexen Tagesablauf integrieren ließ, denn wir wollten ja punkt 12 in Trudering unseren Camper abholen. Das hat auch geklappt und die Übergabe war recht schnell erledigt, denn der etwas hemdsärmelige Vermieter war bald mit den Erklärungen zum Wohnmobils durch und schon nach einer Stunde waren wir auf dem Rückweg in die Klugstraße, wo es natürlich keinen Parkplatz für so ein 6m Schiff gibt. Also stelle ich die Schüssel vor der Haustür ab, die Feuerwehreinfahrt bleibt gerade noch frei und normal beleibte Fußgänger kommen auch noch zum Hauseingang durch. Seit einer Woche ist der Aufzug kaputt und natürlich ist auch heute niemand zur Reparatur gekommen, also musste ich alles selber hinuntertragen, was nicht so schlimm war, wie das zahlreiche Hinaufsteigen in den 3. Stock für die nächste Ladung. Nach zwei Stunden ist alles im Auto und der anfängliche Eindruck, dass die Hälfte der vorbereiteten Sachen zuhause bleiben muss bestätigt sich nicht, es passt tatsächlich alles rein. Wir sind startklar – es gab während dieser äußerst kritischen Missionsphase weder Missverständnisse noch Meinungsverschiedenheiten, was entweder am Geburtstag lag oder an einer zunehmenden Altersmilde.



Die Fahrt nach Bischofsgrün im Fichtelgebirge war von zahlreichen Baustellen spürbar in die Länge gezogen, aber wir waren nicht zu spät bei Uschi und Martin, die uns in ihrem toll renovierten Haus mit Garten einen perfekten Grillabend bereitet haben. Bischofsgrün hat praktischerweise einen speziellen Parkplatz für Camper keine 100 Meter schräg gegenüber unserer Freunde.

